Bewegung

Sport hilft bekanntermaßen Diabetikern ihre Fähigkeit zur Zuckerverwertung zu verbessern. Für diejenigen Patienten, die nicht gerne ins Fitnessstudio gehen, hat das VIVIT vor einigen Jahren eine attraktivere Alternative untersucht. Die Teilnehmer einer besonderen Studie stellten sich drei bis fünf Mal wöchentlich einer Bergwanderung. Ziel war Dornbirns 600m hoher Hausberg, der Karren. Dabei nahm sich abwechselnd ein Teil der Studiengruppe den Aufstieg vor und ließ sich anschließend per Seilbahn ins Tal bringen, während die andere Gruppe den Berggipfel mit Hilfe der Seilbahn erreichte und sich dann zu Fuß zurück ins Tal aufmachte. Nach zwei Monaten tauschten die Gruppen und die jeweils andere Übung wurde durchgeführt. Erwartungsgemäß zeigte sich in den folgenden Laboranalysen, dass beide Übungsformen, also das Bergauf- und das Bergabgehen überaus positiv auf den Stoffwechsel aller Teilnehmer wirkte. Überraschend
war, dass das Abwärtsgehen sogar deutlich effektiver war. Fazit: Ein gute Nachricht für alle, denen das Bergaufgehen zu erschwerlich ist und ein weiterer Motivationsgrund für alle gesundheitsbewussten Vorarlberger, die heimische Bergwelt zu erkunden. Ein besondere Erfolg für die Studienleiter, die für gewöhnlich ihre Ergebnisse in hochangesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht sehen, war in diesem Fall, dass diese Studienergebnisse aus Vorarlberg Menschen weltweit erreicht hat und selbst die New York Times darüber berichtete.

Publikationen zum Thema

Eccentric endurance exercise economically improves metabolic and inflammatory risk factors.

Metabolic and anti-inflammatory benefits of eccentric endurance exercise - a pilot study

 

Kommentare sind deaktiviert