Prospektive Patientenstudien
Seit über 25 Jahren schließen wir Patientinnen und Patienten mit vermuteter oder angiographisch bestätigter koronarer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Herzinsuffizienz in prospektive Kohortenstudien ein. Bis heute konnten dadurch über 3.000 Patientinnen und Patienten für kardiometabolische Studien rekrutiert werden. Darüber hinaus wurden Patientinnen und Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz sowie mit Brust- oder Darmkrebs in weitere Studien aufgenommen. Von jeder Patientin und jedem Patienten wurde ein umfassendes Profil klinischer, anatomischer, psychologischer und labordiagnostischer Parameter erhoben.
Die Patientinnen und Patienten werden in regelmäßigen Abständen überwacht, und Daten zum Auftreten neuer Ereignisse sowie zur Sterblichkeit werden systematisch erfasst. Zusammen mit kontinuierlich aktualisierten molekularen Parametern und prospektiven Daten haben diese Bemühungen umfangreiche Datenbanken geschaffen, die die Grundlage für laufende statistische Analysen bilden. Machine-Learning-Verfahren werden eingesetzt, um diese Analysen weiterzuentwickeln, verborgene Zusammenhänge aufzudecken und die Vorhersage von Krankheitsverläufen zu ermöglichen.

